Immer wieder werde ich von interessierten Menschen gefragt, was denn eigentlich ein Frettchen sei. Beim Spazierengehen mit dem Frettchen wird man des öfteren von verblüfften Passanten angesprochen, mit welchem außergewöhnlichen Tierchen man denn da durch den Wald streife. Als Frettchenbesitzer kennt man Äußerungen wie ,,Ist das ein Marder?" oder ,,was für ein niedlicher Hamster (!)" und sogar ,,das ist doch ein Hund, nicht wahr?". Klärt man den Unwissenden darüber auf, dass es sich um ein Frettchen handelt, weiß er oft nicht einmal, was dies für ein Tier ist. Dennoch erfreut sich das Frettchen in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit als Haustier, da es mit einigem Geschick aber großem Verantwortungsbewußtsein gar nicht so schwer zu halten ist und weil es sehr zahm wird, so dass es fast wie ein Hund oder eine Katze als treuer Hauskamerad in der Wohnung oder im Freien (aber stets in einem Gehege) untergebracht werden kann. Trotzdem ist noch weitgehend unbekannt, woher das Frettchen stammt, zu welcher Tierart es zählt und wie es gefüttert und gepflegt wird. |
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| Wissenswertes über Frettchen | |||||
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Das Frettchen ist wissenschaftlich gesehen die domestizierte Form des Iltis. Frettchen (mustela putorius furo) und Iltis (mustela putorius) gehören zur Raubwildfamilie der Marder (mustelidae). Zur Familie der Marder gehören auch die Wieselartigen (mustelinae), die wiederum in die Gattung der Erd- und Stinkmarder (mustelae) zu unterteilen sind. Zu einer weiteren Untergattung der Mustelae gehören unter anderem auch der Iltis und das Frettchen. Der Stammvater des heute bekannten Frettchens ist wahrscheinlich der europäische Waldiltis (mustela putorius). Das Frettchen ist nichts weiter als eine durch jahrhundertelange Zähmung und Züchtung in Gefangenschaft entstandene Haustierform des Waldiltis.
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